Wenn aus einer Kinderveranstaltung ein Stellvertreterkrieg der Erwachsenen wird
Gestern fand bei uns in der Stadtbücherei eine Lesung für Kinder statt.
Im Grunde eine wundervolle Idee. Eine Kinderveranstaltung mit einer Lesung, einem bunten Rahmenprogramm auf dem Vorplatz, Basteleien und Spielstationen.
Diese Lesung hat allerdings schon im Vorfeld für Diskussionen gesorgt.
Denn vorgelesen hat eine Dragqueen.
Mir ist die Veranstaltung eher zufällig im Netz begegnet. Zwei Tage vor dem eigentlichen Event. Und natürlich habe auch ich mir selbst die Frage gestellt, was ich davon halten soll.
Die Dragqueen selbst bekam man während des gesamten Programms draußen übrigens nicht zu sehen.
Das Angebot richtete sich an Kinder von der 1. bis zur 7. Klasse.
Also entschied ich mich, einfach selbst einmal zu der Veranstaltung zu gehen.
Auch eine Kundgebung des alternativen Jugendvereins sollte dort stattfinden. Und im Netz hatte ich außerdem einen Menschen verfolgt, der sich sehr kritisch zu der Veranstaltung geäußert hatte. Teilweise fand ich seine Äußerungen ein wenig zu unpassend und ehrlich gesagt auch etwas primitiv. Dennoch konnte ich verstehen, dass er bestimmte Dinge kritisch sieht.
An praktisch jedem möglichen Zugang zur Bücherei standen mehrere Polizisten und Absperrungen. Ich kam über den Stadtmarkt. Dort standen lediglich drei Polizisten.
Mein persönliches Interesse an diesem Nachmittag war eigentlich gar nicht, mich für oder gegen die Lesung zu positionieren.
Mich interessierte etwas anderes.
Ich wollte sehen, wie Menschen aufeinander reagieren, wenn sie mit völlig unterschiedlichen Vorstellungen von der Welt aufeinandertreffen.
Für mich sind solche Beobachtungen tatsächlich eine Art Sozialstudie.
Also ging ich einfach hin.
Gegen 15 Uhr kam ich dort an. Es waren bereits einige Menschen vor Ort. Zunächst konnte ich überhaupt nicht unterscheiden, wer eigentlich zu welcher Gruppe gehörte. Wer war wegen der Lesung dort? Wer wegen der Kundgebung? Wer war einfach nur neugierig? Wer gehörte zur bunten Community und wer zur Gegenveranstaltung?
Kurz danach startete die Kundgebung des alternativen Jugendvereins. Die beiden „Lager“ wurden voneinander getrennt. Dazwischen war ein freier Bereich.
Und genau dort stellte ich mich hin.
Ich wollte unbedingt hören, was der Sprecher des Jugendvereins sagt, aber gleichzeitig auch mitbekommen, was die andere Seite sagt. Mich interessierte es, beide Seiten zu hören und mir selbst ein Bild zu machen.
Eine Weile konnte ich dort stehen.
Irgendwann kam ein Polizist auf mich zu und bat mich, auf eine Seite zu gehen, weil der Bereich, in dem ich stand, zum Sicherheitsbereich gehörte.
Also ging ich rüber in das „Lager“ der Gegenveranstaltung, weil dort ja die Kundgebung stattfand.
Und ich musste schon in diesem Moment ein bisschen darüber nachdenken.
Es gab kein Dazwischen.
Entweder hier oder dort.
Entscheide dich.
Natürlich weiß ich, dass das in diesem Moment einen ganz praktischen Grund hatte. Wenn zwei Veranstaltungen oder Kundgebungen räumlich aufeinandertreffen, muss die Polizei Bereiche trennen. Das ist nachvollziehbar.
Aber trotzdem fand ich die Situation interessant.
Denn selbst wenn es überhaupt nicht bewusst so gemeint war, vermittelt allein diese räumliche Trennung etwas.
Eine Spaltung.
Hier die einen.
Dort die anderen.
Und dazwischen darf niemand stehen.
Vielleicht ist das gerade ein ziemlich gutes Bild für unsere Gesellschaft.
Bist du dafür oder dagegen?
Auf welcher Seite stehst du?
Bist du einer von uns oder einer von denen?
Ich wollte genau das nicht.
Ich wollte dazwischen stehen.
Nicht, weil ich keine Meinung habe.
Sondern, weil ich Fragen habe.
Also saß ich schließlich auf der Seite der Gegenveranstaltung und hörte dem Sprecher zu.
Ich habe nicht alles verstanden, was er gesagt hat. Aber mir fiel immer wieder auf, dass er das Wort „Kampf“ benutzte.
„Kampf für die Liebe“ oder sinngemäß Ähnliches.
In meiner Welt passt Kampf für Liebe irgendwie nicht zusammen.
Aber gut.
Das ist seine Meinung.
Es wurden dabei auch Behauptungen über andere Veranstaltungen oder Bildungsangebote angeführt, unter anderem über sogenannte Masturbationszimmer und angebliche Hausaufgaben mit sexuellen Fragen an die Eltern.
So etwas wurde erzählt.
Ich hatte wieder Fragen…
Die meisten dieser Geschichten, soweit ich es verstanden habe, stammen aus den USA.
Auch von einer angeblichen Islam-Verherrlichung wurde gesprochen.
Während der Sprecher seine Rede hielt, kamen von der anderen Seite immer wieder Zwischenrufe.
Diese Kommentare, die scheinbar immer unbedingt sein müssen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum man immer alles kommentieren muss.
Warum kann ein Mensch nicht einfach einmal ausreden?
Warum muss man den anderen sofort unterbrechen?
Irgendwann wurde sogar ein Lied von der bunten Community gestartet, während der Sprecher seine Rede hielt.
Der Text des Liedes bestand aus:
„Blaaa, blaaa, blaaa, blaaaaaaaa …“
Ich saß da und hörte auf der einen Seite diesen Gesang und auf der anderen Seite den Redner.
Und dachte nur:
Was für ein Kindergarten.
Und gleichzeitig musste ich feststellen, dass es eigentlich um etwas ziemlich Ernstes ging.
Im Grunde ging es auf dieser gesamten Veranstaltung scheinbar jedem um Kinder.
Nur auf unterschiedliche Weise.
Die einen wollten sagen, dass Anderssein zum Leben gehört. Dass jeder Mensch so leben dürfe, wie er möchte. Dass es um Toleranz und Respekt geht.
Die anderen wollten sagen, dass Kinder vor Sexualisierung geschützt werden müssen.
Und da war ich wieder.
Mitten in meinen eigenen Fragen.
Denn irgendwann merkte ich, dass meine eigentliche Frage gar nicht mehr lautete:
„Darf eine Dragqueen Kindern vorlesen?“
Für mich sind das nämlich zwei völlig unterschiedliche Fragen.
Eine Dragqueen, die Kindern ein altersgerechtes Buch vorliest, ist nicht automatisch eine sexualisierte Veranstaltung.
Genauso wenig ist jeder Mensch, der das kritisch hinterfragt, automatisch queerfeindlich.
Dafür müsste man wissen, was tatsächlich passiert ist.
Welche Bücher wurden wirklich gelesen?
Was wurde darin erzählt?
Welche Inhalte wurden vermittelt?
Wie alt waren die Kinder im Durchschnitt?
Wie wurde die Veranstaltung pädagogisch eingeordnet?
Warum wurde gerade diese Form gewählt?
Was war das Ziel?
Gab es eine Vor- oder Nachbereitung?
Welche Rolle hatten die Eltern?
Was wurde tatsächlich gesagt?
Ich wusste es nicht. Zumindest nicht eindeutig.
Und genau deshalb wurde meine Frage irgendwann eine andere:
Ist das alles überhaupt kindgerecht?
Und damit meine ich nicht einmal in erster Linie die Lesung selbst.
Ich habe sie schließlich überhaupt nicht gesehen.
Ich meine die gesamte Situation, in der diese Lesung stattgefunden hat.
Ich habe gesehen, wie Kinder mit ihren Eltern in die Bücherei gingen.
An vielen großen, bewaffneten Polizeibeamten vorbei.
Mit Pistolen.
Mit Schlagstöcken.
Mit Absperrungen.
Und wenn ich mich in meine eigene Kindheit zurückversetze, dann glaube ich nicht, dass ich das völlig selbstverständlich gefunden hätte.
Vielleicht hätte ich Angst gehabt.
Vielleicht hätte ich meine Mutter gefragt, warum da so viele bewaffnete Menschen stehen.
Und vielleicht hätte sie mir erklärt, dass alles sicher sei. Sofern sie überhaupt mit mir da hingegangen wäre.
Aber ich glaube, sowas in der Art gab’s früher nicht, als ich klein war…
Ich frage mich trotzdem:
Ist es kindgerecht, ein Kind an einer Reihe bewaffneter Polizisten vorbei zu einer Kinderlesung zu führen?
Ich wollte irgendwann einfach einmal sehen, ob ich in der Bücherei irgendeinen Hinweis darauf finde, wo die Lesung eigentlich stattfindet.
Also bin ich hineingegangen.
Ich sah keine Hinweise.
Keine sichtbare Beschilderung, die mir verriet, wo die Veranstaltung stattfand.
Dann hatte ich eine Vermutung.
Da war diese Tür.
Davor standen mehrere Polizisten.
Ich dachte:
Vielleicht findet genau dahinter gerade die Lesung statt.
Aber sicher wusste ich es nicht.
Und genau an dieser Stelle muss ich aufpassen.
Denn ich kann beobachten, was vor mir passiert.
Aber ich darf daraus nicht einfach eine Wahrheit machen.
Ich habe beobachtet:
Polizisten stehen vor einer Tür.
Daraus wird in meinem Kopf:
Dahinter findet wahrscheinlich die Lesung statt.
Und aus dieser Vermutung könnte sehr schnell die Geschichte entstehen:
Die Lesung musste wegen ihrer Brisanz von bewaffneten Polizisten geschützt werden.
Aber vielleicht standen die Polizisten dort aus ganz anderen Gründen.
Ich weiß es nicht.
Und das ist mir wichtig.
Denn ich möchte mir eine Meinung bilden.
Ich möchte nicht meine Meinung bestätigt bekommen.
Wenn dem aber tatsächlich so war und hinter dieser Tür gerade Kinder saßen und eine Lesung stattfand, während draußen Erwachsene sich einander anschrien, kommentierten und provozierten und vor der Tür bewaffnete Polizisten standen, dann frage ich mich trotzdem:
Ist das kindgerecht?
Ist es kindgerecht, wenn eine Kinderveranstaltung in einem solchen Umfeld stattfindet?
Ist es kindgerecht, wenn Kinder hinter einer geschützten Tür sitzen, während draußen eine solche Situation stattfindet?
Ist es kindgerecht, wenn sie dort mit einer fremden Person zusammentreffen, die sehr auffällig geschminkt und gekleidet ist?
Und bevor mich jemand falsch versteht:
Für manche Kinder ist eine Dragqueen vielleicht lustig.
Für andere interessant.
Für wieder andere überhaupt nicht ungewöhnlich.
Kinder reagieren unterschiedlich.
Woher soll ein Kind wissen, was eine Dragqueen ist?
Es gibt auch Zauberer, Prinzessinnen oder Clowns, die Geschichten vorlesen.
Genau deshalb möchte ich auch gar nicht behaupten, dass die Dragqueen selbst das Problem war.
Meine Frage bezieht sich auf die gesamte Situation.
Auf das Drumherum.
Auf die Atmosphäre.
Auf das, was Kinder wahrnehmen, auch wenn Erwachsene glauben, dass es ihnen vielleicht gar nicht auffällt.
Und dann muss ich wieder an die beiden Seiten denken.
Die einen sagen:
Wir wollen Kindern zeigen, dass Verschiedenheit normal ist.
Die anderen sagen:
Wir wollen Kinder vor Dingen schützen, die sie vielleicht noch nicht einordnen können.
Beides sind zunächst einmal Fragen, über die man sprechen kann.
Vielleicht sogar sprechen muss.
Aber irgendwann hatte ich den Eindruck, dass die Kinder selbst dabei völlig aus dem Mittelpunkt verschwunden waren.
Sie waren überall Thema.
Aber wo waren sie eigentlich in der Diskussion?
Denn plötzlich ging es um LGBTQ, Gendern, Islam, politische Ideologien, vermeintliche Indoktrination, Sexualisierung, Gegenveranstaltungen, Polizei und gegenseitige Provokation.
Und irgendwo dazwischen fand eine Kinderlesung statt.
Ich frage mich deshalb, ob Kinder nicht manchmal zur Projektionsfläche für die Weltanschauungen der Erwachsenen werden.
Wir sagen:
Wir tun das alles für die Kinder.
Die einen, weil sie ihnen Toleranz und Vielfalt vermitteln möchten.
Die anderen, weil sie sie schützen möchten.
Und trotzdem stehen Erwachsene auf einem Platz und führen sich auf eine Art auf, bei der ich mich irgendwann tatsächlich gefragt habe:
Was lernen Kinder eigentlich von uns, wenn sie das beobachten?
Vielleicht lernen sie, dass Toleranz wichtig ist.
Vielleicht lernen sie aber auch, dass man einen Menschen nur dann respektieren muss, wenn er derselben Meinung ist.
Vielleicht lernen sie, dass Anderssein willkommen ist.
Vielleicht lernen sie aber auch, dass man sich möglichst schnell für eine Seite entscheiden sollte.
Und genau da liegt für mich der eigentliche Widerspruch.
Wir Erwachsenen erklären Kindern, wie wichtig Toleranz und Respekt sind.
Und gleichzeitig demonstrieren wir ihnen, wie schwer es uns selbst fällt, unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten.
Der eine ruft.
Der andere ruft zurück.
Einer singt während der Rede des anderen.
Der andere benutzt provokante Begriffe.
Dann kommt die Polizei.
Andere fühlen sich durch Gegenrufe provoziert.
Und währenddessen reden alle darüber, wie wichtig Respekt und Toleranz sind.
Das hat fast etwas Absurdes.
Übrigens hat sich auch jemand aus der bunten Community sehr angegriffen gefühlt, weil jemand ein T-Shirt trug, auf dem stand:
„Ich gendere nicht – ich habe einen Schulabschluss.“
Der junge Mann fühlte sich davon offenbar angegriffen und beschwerte sich bei der Polizei.
Die Antwort des Polizisten war, dass dieser Mensch eben auch eine andere Meinung haben dürfe.
Und auch darüber musste ich nachdenken.
Denn wir müssen nicht jede Meinung gut finden.
Wir müssen sie nicht übernehmen.
Wir müssen ihr nicht zustimmen.
Aber können wir noch aushalten, dass sie existiert?
Kommt halt immer wieder auf die Art der Kommunikation an…
Ich wollte an diesem Nachmittag unbedingt hören, was der Sprecher des Jugendvereins sagt.
Aber ich wollte genauso mitbekommen, was die bunte Community sagt.
Ich wollte beides hören.
Ich wollte nicht vorher entscheiden, wer der Gute und wer der Böse ist.
Und vielleicht ist genau das heute schon schwieriger geworden, als es eigentlich sein sollte.
Es gibt immer weniger Raum für das Dazwischen.
Dabei ist das Dazwischen für mich kein Ort der Gleichgültigkeit.
Es ist ein Ort des Zuhörens.
Ein Ort, an dem ich sagen kann:
Ich sehe deinen Punkt.
Ich verstehe trotzdem den anderen Punkt noch nicht.
Ich habe Fragen.
Ich bin mir nicht sicher.
Ich möchte mehr wissen.
Das bedeutet nicht, dass ich keine Meinung habe.
Es bedeutet, dass ich bereit bin, meine Meinung durch neue Informationen verändern zu lassen.
Und vielleicht ist das sogar etwas, was wir wieder stärker lernen müssen.
Nicht nur als Erwachsene.
Auch als Gesellschaft.
Denn Resonanz entsteht nicht dadurch, dass alle dasselbe sagen.
Sie entsteht dort, wo etwas auf etwas anderes trifft.
Dafür muss aber überhaupt erst jemand bereit sein, das andere zu hören.
Nicht um zuzustimmen, zu übernehmen oder um etwas gutzuheißen.
Es geht doch darum, zu verstehen, was der andere eigentlich meint.
Ich bin gestern zu dieser Veranstaltung gegangen, weil ich wissen wollte, was passiert, wenn zwei sehr unterschiedliche Vorstellungen von Welt aufeinandertreffen.
Und ich habe genau das gesehen.
Aber ich habe dabei vielleicht noch etwas anderes gesehen.
Wie schwer es geworden ist, zwischen den Fronten zu stehen, ohne selbst zur Front gemacht zu werden.
Und vielleicht ist das für mich inzwischen die viel größere Frage als die Frage, ob eine Dragqueen Kindern vorlesen sollte.
Denn über diese Frage kann man diskutieren.
Man kann über Bücher diskutieren.
Über pädagogische Konzepte.
Über Altersangemessenheit.
Über die Rolle der Eltern.
Über die Frage, welche Inhalte Kinder wann kennenlernen sollten.
Das alles halte ich für vollkommen legitim.
Aber dann müssen wir darüber sprechen.
Miteinander.
Und nicht gegeneinander.
Denn wenn wir unseren Kindern Toleranz beibringen wollen, dann reicht es nicht allein, ihnen zu sagen, dass Anderssein okay ist.
Wir dürfen ihnen auch zeigen, wie man mit einem Menschen umgeht, der etwas anders sieht als man selbst.
Und vielleicht gehört dazu auch, dass wir einmal sagen können:
Ich weiß es nicht.
Genau da bin ich gerade.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß nicht, ob diese konkrete Lesung gut oder schlecht war.
Ich weiß nicht, was dort tatsächlich gelesen wurde.
Ich weiß nicht, was dort gesagt wurde.
Ich weiß nicht, wie die Kinder es empfunden haben.
Ich weiß nicht, warum die Polizei genau dort stand.
Ich weiß nicht, ob meine Vermutung mit der Tür überhaupt richtig war.
Aber ich weiß, was ich gesehen habe.
Und ich weiß, was es mit mir gemacht hat.
Ich habe Erwachsene gesehen, die für Kinder kämpfen wollten.
Die einen für Toleranz und Vielfalt.
Die anderen für Schutz.
Und ich habe gleichzeitig erlebt, wie wenig die Erwachsenen aufeinander hören.
Ich bin hingegangen, um mir eine Meinung zu bilden.
Und heute, am Tag danach, habe ich immer noch keine eindeutige Meinung.
Dafür habe ich mehr Fragen als vorher.
Vielleicht müssen nicht alle Fragen sofort beantwortet werden.
Vielleicht muss nicht jeder Mensch sofort wissen, auf welcher Seite er steht.
Vielleicht dürfen wir auch einfach einmal dazwischenstehen.
Zuhören.
Beobachten.
Nachdenken.
Und aushalten, dass wir noch nicht wissen, was wir davon halten.
Denn ich glaube, das ist genau der Moment, in dem tatsächliches Denken überhaupt erst beginnt.
Und trotzdem sitze ich heute hier und frage mich:
Was passiert nur auf dieser Welt?
Impressumsabsatz:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwende ich auf meiner Website die männliche Form. Ich meine immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und ist wertfrei.